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Apotheken-Notdienst & Notrufnummern: Dein Ratgeber

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Apotheken-Notdienst & Notrufnummern: Dein Ratgeber

Apotheken-Notdienst und wichtige Nummern: So bist du im Notfall vorbereitet

💡 Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Nummer 22833 vom Festnetz zeigt die nächste Notdienst-Apotheke an
  • Die App „Apotheke vor Ort" und aponet.de helfen bei der Suche
  • Unterscheide zwischen 112 (Notfall), 116117 (ärztlicher Dienst) und 110 (Polizei)

Wer kennt das nicht: Es ist Mitternacht, die Apotheke hat längst geschlossen und plötzlich brauchst du dringend Medikamente. In Schwaben und Baden ist es Tradition, sich auf verlässliche Strukturen zu verlassen – und genau dafür gibt es den Apotheken-Notdienst. Mit den richtigen Nummern und Ressourcen bist du in solchen Momenten bestens vorbereitet und findest schnell Hilfe.

Apotheken-Notdienst finden: Diese Möglichkeiten hast du

Der Apotheken-Notdienst ist in Deutschland flächendeckend organisiert. Die einfachste Methode zur Suche ist die Nummer 22833 – diese wählst du vom Festnetz an und bekommst sofort die nächste diensthabende Apotheke genannt. Die Nummer funktioniert rund um die Uhr und ist bundesweit einheitlich.

Du bist mobil unterwegs? Dann nutze die offizielle App „Apotheke vor Ort" der ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände). Sie zeigt dir auf einer Karte alle Notdienst-Apotheken in deiner Nähe an – mit Öffnungszeiten und Wegbeschreibung. Alternativ findest du aktuelle Notdienst-Informationen auf der Website aponet.de, einem zentralen Portal für Apothekensuche in Deutschland.

Die wichtigsten Notrufnummern: Wann rufst du wen?

Um im Notfall richtig zu handeln, solltest du die verschiedenen Nummern kennen und richtig einordnen können. Die Nummer 112 ist der universelle Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst – nutze sie bei akuten, lebensbedrohlichen Situationen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder schweren Unfällen.

Die 110 ist die Polizei-Notrufnummer und wird bei Straftaten oder Sicherheitsgefährdungen gewählt. Für medizinische Probleme außerhalb der Sprechstundenzeiten, die aber nicht akut-lebensgefährlich sind, ist die 116117 deine erste Anlaufstelle. Der ärztliche Bereitschaftsdienst vermittelt dir einen Arzt oder gibt Rat am Telefon. Für nicht-dringliche Krankentransporte gibt es die Nummer 19222 – diese nutzt du, wenn jemand zwar transportiert werden muss, aber kein Rettungswagen notwendig ist.

Hausapotheke griffbereit halten

Damit du nicht jedes Mal zum Notdienst fahren musst, lohnt sich eine gut ausgestattete Hausapotheke. Lagere hier Schmerzmittel, Fiebersaft für Kinder, Magen-Darm-Mittel, Erkältungspräparate, Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel ein. Überprüfe regelmäßig die Verfallsdaten und halte Listen mit Medikamentenunverträglichkeiten bereit. So sparst du kostbare Zeit im Notfall.

Wann 116117, wann 112? Die richtige Unterscheidung

Die Abgrenzung ist entscheidend: Bei 112 brauchst du sofort medizinische Soforthilfe, z. B. bei Bewusstseinsverlust, Atemnot oder starken Blutungen. Die 116117 ist für dringende, aber nicht unmittelbar lebensbedrohliche Probleme – etwa hohes Fieber, Verdacht auf Zahnabszess oder akute Bauchschmerzen. Im Zweifelsfall lieber 112 anrufen: Die Leitstellenmitarbeiter können richtig einschätzen, welche Hilfe nötig ist.

Häufig gestellte Fragen

Kostet der Apotheken-Notdienst extra?
Nein, die Inanspruchnahme des Notdienstes ist kostenlos. Nur die Medikamente selbst müssen bezahlt werden – wie bei jeder regulären Apotheke auch.

Wie lange dauert es, bis ich die Adresse der Notdienst-Apotheke erhalte?
Bei Anruf unter 22833 bekommst du die Adresse und Telefonnummer sofort durchgesagt. Die App „Apotheke vor Ort" zeigt Ergebnisse in Echtzeit an.

Was ist der Unterschied zwischen dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (116117) und der Notaufnahme?
Der Bereitschaftsdienst ist die erste Anlaufstelle für dringende Fälle außerhalb der Sprechstundenzeiten. Die Notaufnahme eines Krankenhauses ist für akute, schwere Fälle vorgesehen und wird per 112 erreicht.

Mit diesen Informationen und Nummern bist du für medizinische Notfälle optimal vorbereitet. Speichere die Nummern in dein Handy, drucke sie aus oder schreib sie ans Kühlschrank – so greifst du im Ernstfall sofort richtig zu.

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