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Bienen schützen in Mettmann – So geht's im Garten

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Bienen schützen in Mettmann – So geht's im Garten

Bienen schützen in Mettmann: So wird Ihr Garten zur Bienenoase

💡 Das Wichtigste in Kürze:

  • Bienen bestäuben rund 80 % unserer Nutzpflanzen – ohne sie keine Äpfel, Erdbeeren oder Kürbisse
  • Wildbienen sind oft wichtiger als Honigbienen und dringend auf Hilfe angewiesen
  • Mit bienenfreundlichen Pflanzen, Insektenhotels und Wasserstellen schaffen Sie Lebensraum im eigenen Garten

Es lohnt sich, einmal genau hinzuschauen: In Gärten rund um Mettmann summt und brummt es immer leiser. Wer in Mettmann einen Garten hat, kann mit einfachen Maßnahmen einen großen Unterschied machen. Denn Bienen sind unverzichtbar für unser Ökosystem und unsere Ernte. Der gute Grund: Jeder kann konkret helfen.

Warum Bienen so wichtig sind

Bienen sind die unsichtbaren Helden unserer Landwirtschaft. Sie bestäuben etwa 80 Prozent unserer Nutzpflanzen und sichern damit direkt unsere Ernährung. Ohne Bienen gäbe es deutlich weniger Äpfel, Erdbeeren, Kürbisse und viele weitere Kulturen. Doch während Honigbienen oft im Fokus stehen, sind vor allem Wildbienen in Gefahr: In Deutschland gibt es rund 560 Wildbienenarten, viele davon sind bedroht oder bereits verschwunden. Auch in Mettmann und der unmittelbaren Umgebung zeigt sich dieser Trend deutlich. Wildbienen sind häufig spezialisierte Blütenbestäuber, die noch wichtiger für bestimmte Pflanzen sind als Honigbienen.

Bienenfreundliche Pflanzen im Garten anbauen

Das Angebot an bienenfreundlichen Pflanzen ist groß und vielfältig. Der wichtigste Grundsatz: Wählen Sie ungefüllte Blüten statt gefüllte Zuchtsorten. Gefüllte Geranien, Rosen und andere überzüchtete Sorten haben oft wenig oder keinen Nektar und Pollen – Bienen finden dort keine Nahrung. Planen Sie eine lange Blütezeit von März bis Oktober ein, damit Bienen das ganze Jahr über Nahrung finden. Wildblumenwiesen sind deutlich besser als englische Rasenflächen. Wer in Mettmann nur auf perfekt gemähte Grünflächen setzt, verschärft das Problem. Lassen Sie einen Teil wild wachsen: Kräuter wie Thymian, Oregano und Salbei blühen wunderbar und locken Bienen an.

Was Bienen wirklich hilft

Neben Blütenpflanzen brauchen Bienen Nistplätze und Wasser. Ein Insektenhotel an einem sonnigen, windgeschützten Standort bietet Wildbienen Unterschlupf. Die Röhren sollten mit verschiedenen Durchmessern ausgestattet sein, da unterschiedliche Arten unterschiedliche Größen benötigen. Eine flache Wasserschale mit Steinen zum Aufsitzen verhindert, dass Bienen ertrinken. Setzen Sie auf Vielfalt statt Monokultur: Je mehr verschiedene Pflanzenarten in Ihrem Garten wachsen, desto mehr Bienen finden dort Nahrung und Lebensraum. Auch in Mettmann zeigt sich: Artenreiche Gärten sind lebendig und farbenfroh.

Was Bienen schadet

Pestizide und Glyphosat sind für Bienen tödlich – sie beschädigen das Nervensystem und schwächen das Immunsystem. Verzichten Sie vollständig auf Chemikalien im Garten. Gefüllte Zuchtsorten wie überzüchtete Geranien sehen hübsch aus, bieten aber keinen Nektar. Ein kurz gemähter englischer Rasen ist ein biologisches Ödland. Versiegelte Flächen wie große Terrassenbereiche nehmen Wildbienen wichtigen Platz. Besonders problematisch sind monotone Steingärten ohne Bepflanzung – sie helfen keinem Insekt.

Honigbienen vs. Wildbienen

Ein wichtiger Unterschied: Honigbienen sind Nutztiere von Imkern und leben in Völkern zusammen. Sie können schwärmen und haben manchmal eine defensive Lebensweise. Wildbienen hingegen sind Solitärbienen oder leben in kleineren Gruppen. Sie schwärmen nicht, sind deutlich friedlicher und kaum aggressiv. In Deutschland gibt es etwa 560 Wildbienenarten – jede mit eigenen Blütenpräferenzen und Nestgewohnheiten. Während Imker ihre Honigbienen füttern und pflegen, sind Wildbienen auf natürliche Lebensräume angewiesen. Wer in Mettmann einen Garten hat, leistet für Wildbienen oft mehr Hilfe als ein Imkerverein für Honigbienen.

Häufig gestellte Fragen

Sind Wildbienen aggressiv?
Nein, Wildbienen sind deutlich friedlicher als Honigbienen. Sie stechen nur, wenn sie direktem Druck ausgesetzt sind – etwa beim Zugreifen. Sie verteidigen keinen Schwarm und haben kein aggressives Verhalten gegenüber Menschen.

Welche Pflanzen sollte ich unbedingt pflanzen?
Ungefüllte Sorten von Kräutern, Stauden und Wildblumen sind ideal. Lassen Sie sich im Gartencenter zu heimischen Wildpflanzen beraten. So unterstützen Sie lokale Ökosysteme optimal.

Ist ein Insektenhotel wirklich hilfreich?
Ja, wenn es richtig platziert ist. Es muss an einem sonnigen, windgeschützten Ort stehen und regelmäßig gereinigt werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Beginnen Sie noch heute: Ersetzen Sie einen Teil Ihres Rasens durch Wildblumen, stellen Sie eine Wasserschale auf und verzichten Sie auf Pestizide. Auch kleine Gärten in Mettmann können zur Bienenoase werden und damit einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz leisten.

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